1. Rundschreiben des Glonner Verkehrsvereins vom 23. April 2016

Zur Vereinsarbeit • Bürgerversammlung im März 2016 • Pressestimmen • Elektronische Verkehrsdisplays • Offener Brief an den Glonner Bürgermeister


Liebe Mitglieder unseres Glonner Verkehrsvereins,

mit diesem ersten Rundschreiben möchten wir Euch über die jüngsten Entwicklungen und über unsere Vereinsarbeit informieren.

Wir sind derzeit 165 Mitglieder stark und erfreulicherweise steigt die Zahl weiterhin stetig an.

Der Vorstand trifft sich alle 14 Tage, um den Glonner Verkehrsverein organisatorisch aufzubauen. Zudem haben wir einen Arbeitskreis „Homepage“ mit 3 Mitgliedern und einen Arbeitskreis „Öffentlichkeitsarbeit“ mit 2 Mitgliedern.

Ein Vereinsmitglied, eine Grafikerin, hat ehrenamtlich unser Logo entworfen und arbeitet derzeit an einem tollen IG-RVG Info-Flyer. Ein weiteres Vereinsmitglied hat, ebenfalls ehrenamtlich, Fotos für den Marktschreiber geschossen. Von anderen Mitgliedern haben wir zudem finanzielle Unterstützungen erhalten.

Es bewegt sich also nicht nur der Verkehr durch Glonn, sondern auch in unserer Interessensgemeinschaft tut sich vieles. Damit der Verein in Zukunft für seine Mitglieder „sichtbarer“ wird, planen wir offene Arbeitskreistreffen, an denen jeder teilnehmen kann, der Zeit und Lust hat, sich einzubringen.

Eure Vorschläge und Anregungen sind hochwillkommen. Wir sind am besten per E-Mail unter info@ig-rvg.de zu erreichen oder ihr ruft Toni Altinger an.

Die Bürgerversammlung am 22.03.2016 – ein kleines Fazit
Es ist nicht überraschend, dass in der Bürgerversammlung der Verkehr durch Glonn das dominierende Thema war. Auf dieses dringliche Thema sowie unseren frisch gegründeten Verein wies Bürgermeister Oswald explizit in seinem Vortrag hin. Das Protokoll der Bürgerversammlung findet ihr unter folgendem Link:
https://glonn.de/wp/wp-content/uploads/2016/03/Buegerversammlung2016.pdf

Weitere Pressestimmen zum Nachlesen:

Laster, Kreisel und Zebrastreifen – Süddeutsche Zeitung:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/glonn-laster-kreisel-und-zebrastreifen-1.2920718

Wenn nur der Verkehr nicht wäre – Hallo (Bericht auf Seite 7):
http://www.epaper-system.de/bkbackoffice/getcatalog.do?catalogId=234293

Allem Anschein nach hat sich unsere Entscheidung, einen Verein zu gründen, als richtig herausgestellt, denn in der Bürgerversammlung wurde klar: Wir haben einen langen Weg vor uns und dazu ist die Vereinsform genau die Richtige. Zum Thema „Verkehrsbelastung und Sicherheit“ werden wir immer wieder den Finger in die Wunde legen müssen.

Wir fordern fünf elektronische Zeigefinger (Verkehrs-Displays) an allen Glonner Einfahrtsstraßen
Die Gemeinde hat uns auf Anfrage diverse Einzel-Messungen der Verkehrssituation, beginnend mit Mai 2015, zur Verfügung gestellt. Aus diesen geht hervor, dass täglich bis zu 13.500 Fahrzeuge durch Glonn fahren.

Angesichts dieser Zahlen haben wir einen offenen Brief an den Bürgermeister übergeben, in dem wir für alle Haupt-Einfahrtsstraßen nach Glonn elektronische Zeigefinger fordern – und zwar nach dem Kastenseeoner Vorbild mit grünem/roten Smiley sowie Geschwindigkeitsaufzeichnung. Der derzeit bereits in Glonn im Einsatz befindliche mobile Zeigefinger kann leider keine Daten zur Verkehrssituation ermitteln oder speichern und hat nur eine langweilige, emotionslose Geschwindigkeitsanzeige. Wir sind aber überzeugt, dass besonders die roten/grünen Smileys zusammen mit der Geschwindigkeitsanzeige eine starke Wirkung haben. Die gleichzeitig entstehenden Messdaten können die Gemeinde zudem dabei unterstützen, über weitere Maßnahmen am besten im Rahmen eines Verkehrskonzeptes für Glonn, zu beraten und zu entscheiden.

In Kastenseeon jedenfalls hat der Zeigefinger bereits eine deutlich spürbare Verbesserung erreicht, wie uns die Kastenseeoner berichteten.

Angesichts der Tatsache, dass unser Gemeinderat das Thema „Verkehr“ zunehmend engagiert gestaltet, hoffen wir auf eine positive Entscheidung unseres Anliegens. Auch in anderen Fällen, etwa für die Schallschutzwand an der Rotter Straße, handelte er bereits im Sinne einer Reduzierung der Verkehrsbelastung. Die gesetzlich geforderte Schallschutzwand wird durch Gemeindemittel künstlerisch gestaltet, um einen dominanten „Autobahncharakter“ mitten im Ort zu vermeiden. Eine Entscheidung für die Zeigefinger wäre zudem ein starkes Signal auch an die Bewohner des Glonner Altbestands.

Herzliche Grüße,
Alexander Maier, Toni Altinger, Sabine Decker, Doris Eichmeier